Die Arbeit von SOS-Kinderdorf in Peru nahm 1975 mit der Eröffnung des ersten peruanischen SOS-Kinderdorfes in Zárate bei Lima ihren Anfang. 1978 wurden die SOS-Kinderdörfer Río Hondo und Esperanza in der Stadt Chosica in Betrieb genommen. Am 21. April 1983 wurde das SOS-Kinderdorf Chiclayo eingeweiht, am 8. März 1984 folgte das SOS-Kinderdorf Arequipa. 1992 wurde mit dem Bau des SOS-Kinderdorfes Cuzco begonnen, der 1993 abgeschlossen wurde. Das SOS-Kinderdorf Huancayo mit angeschlossenem Sozialzentrum wurde am 6. März 2001 feierlich eröffnet. Abgesehen von den SOS-Kinderdörfern gibt es in Peru auch weitere Zusatzeinrichtungen wie SOS-Kindergärten und SOS-Hermann-Gmeiner-Sozialzentren. In eigenen SOS-Jugendhäusern verbringen die Jugendlichen aus den SOS-Kinderdörfern ihre Ausbildungs- und Lehrjahre und werden so Schritt für Schritt auf ein Leben in Unabhängigkeit vorbereitet.
Zusammen mit dem SOS-Kinderdorf Huancayo entstand im Jahre 2001 auf dem gleichen Gelände ein SOS-Hermann- Gmeiner-Sozialzentrum, das hauptsächlich als Kindertages- stätte dient. Das Sozialzentrum besteht aus drei Räumen für die Tagesbetreuung von Kindern im Alter von zwei bis sechs Jahren (drei Gruppen für jeweils 20 Kinder), einem separaten Säuglingszimmer, einem Speisesaal, einem Raum für Erwachsenenbildung (Schreibmaschinen-, Computerkurse, etc.), Service- und Büroräumen. Außerdem wurde ein kleines medizinisches Zentrum eingerichtet, in dem Kinder- und Zahnärzte stundenweise sowohl für die Kinder und Jugendlichen des Kinderdorfes als auch der Nachbarschaft tätig sind.
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